Information für den ökologischen VCD

November 24th, 2011 by p.liebers

Sehr geehrter Herr Dressler,

da Sie nicht auf uns, die BI zukommen, will ich das umgekehrt für die BI tun.

Wie ich feststellen musste, halten Sie sich mit Ihren öffentlichen Äußerungen genau an die Handlungsvorgaben der LobbyControl (Anlage).
Nicht die BI angreifen, sondern nur das vermeintliche „Versteckspiel“ der GSV.

Genau hier irren Sie gewaltig.
Alle erhobenen Vorwürfe lassen sich leicht googlen und waren bekannt.
Uns ging es ausschließlich um die Nutzung von Erfahrungswerten für die BI – man muss ja das Fahrrad nicht neu erfinden.
Ebenso klar war uns bei der Gründung, dass nur ein parteiübergreifendes Projekt wie eine BI alle Partikularinteressen sammeln und bündeln kann.
Genau deshalb, haben wir von Anfang an auf eine politisch breite Basis im demokratischen Spektrum gesetzt.

Wie auch immer man zum 3. Bauabschnitt der B172 steht, er ist von den Bürgern, Städten & Gemeinden, Einrichtungen und Unternehmen sowie Touristen gewollt.
Inzwischen mehr als 10.000 Unterschriften „pro Südumfahrung“ belegen dies eindrucksvoll.
Zahlreiche Investitionen östlich von Pirna sind im Vertrauen auf den angekündigten Bau der Südumfahrung, lt. bestätigtem Verkehrswegplan von 1994 getätigt worden.

Zusätzlich belegt die Studie der TU Dresden (gesundheitsökologische Probleme in Pirna), dass eine wirksame Entlastung der Menschen nur mit einer Umfahrung erzielt werden kann.
Wenn selbst der sonst und gelegentlich zu Recht kritische BUND die Umfahrung befürwortet, spricht dieser Fakt Bände.

Zu dem Zeitpunkt, als die „Generalplanung“ A 17, S177 (Ost-Süd-West-Umfahrung Dresden) mit Bau der Sachsenbrücke (eine reine Investition des Freistaates ohne Bundesmittel), Verlegung der B 712 und Bau der Südumfahrung ab B 172a beschlossen wurde, belegten Prognosen genau den jetzigen Zustand.
Aktuelle Prognosen und Verkehrserhebungen (nachzulesen auf unserer Homepage) lassen Übles für die Zukunft ohne Umfahrung befürchten.

Es wäre also wünschenswert gewesen, wenn Sie als Vertreter des VCD sich
a) zunächst einmal zur Historie informiert hätten
b) auf uns zugekommen wären und
c) ausführlich über die Situation vor Ort schlau gemacht hätten und

mit Ihrem Verband auch hinter das Projekt gestellt hätten.

Die verbesserte gesundheitsökologische Situation in Pirna, prosperierende Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen, zufriedene Touristen, sicherere Schul- und Radwege in Pirna sind durchaus Ziele, die ich auf der Homepage des VCD verorten kann.
So muss ich, müssen wir, davon ausgehen, dass Sie als Radebeuler über die berühmten „böhmischen Dörfer“ sprechen.

Für eins jedoch bedanke ich mich: Sie haben uns endlich mehr Präsenz in den Medien verschafft, die wir für mehr Druck auf das SMWA dringend benötigen.   
 
Mit freundlichen Grüßen
Peter Liebers

Nachrichtlich: Presseverteiler

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